12
September
2012

Wild Campen1

Campen ist in Europa mittlerweile zum Luxusurlaub geworden. Viele Urlauber besitzen einen bestens ausgestattenes Wohnmobil oder einen Wohnwagen und fahren damit auf ebenso gut ausgestattete Campingplätze. Alternativ kann man aber auch in der freien Wildnis campen, wobei jedoch einiges zu beachten ist.

Wildcampen bezieht sich auf das Übernachten in einem Zelt an dafür nicht vorgesehen Orten. Ist Wildcampen in Deutschland erlaubt? Jein, und zwar befindet sich diese Freizeitaktivität in einer rechtlichen Grauzone, die man für sich nutzen kann. Solange man nicht in einem Naturschutzgebiet oder beispielsweise in einem fremden Garten sein Zelt aufschlägt, braucht man erst einmal nichts zu befürchten. Noch besser ist, wenn man sich gar nicht erwischen lässt.

Lagern statt Wildcampen

Laut Landes- bzw. Bundes-Waldgesetz ist das Zelten nur an dafür bestimmten Orten erlaubt und auf Privatgeländen ist dies nur unter Genehmigung des Eigentümers möglich. Die bereits erwähnte Grauzone bezieht sich auf das “Lagern”. Dies bedeutet das vorübergehende Rasten an einem bestimmten Ort. Wird man somit auf Wildcampen angesprochen, enpfiehlt es sich, zu behaupten, man würde gerade eine Pause machen.

Noch mehr Vorteile kann man ziehen, wenn man ohne Zelt, sondern lediglich mit einem Biwak unterwegs ist. Es wird nämlich auch zwischen Wildcampen und Biwakieren unterschieden und letzteres ist generell vom Wildcampen-Verbot befreit.

Sollte man auf das Wildcampen angesprochen werden – etwa von Förstern, Polizisten oder Anwohnern der Gegend – sollte man die ruhe bewahren und auf eine freundliche Vereinbarung hinauszielen. Dann sollte das Wildcampen auch kein Problem darstellen und toleriert werden. Wichtig ist vor allem, keinen Müll zu hinterlassen und möglichst zu vermeiden ein Feuer zu starten. Feuer sollten mindestens 100 Meter von Waldgebieten entfernt entfacht werden.

Geldstrafen beim Wildcampen

Sollte der Kontakt mit den Behörden nicht so erfreulich sein, kann ein Verwarnungsgeld von etwa 5 Euro verlangt werden, dieses kann jedoch auch bis zu 80 Euro und in sehr ernsten Fällen bis auf 500 Euro steigen, was jedoch schon in der Kategorie Bußgeld liegen würde.

Verhalten beim Wildcampen

Wer Wildcampen möchte sollte von daher einen menschenleeren, ruhigen Ort aufsuchen und sich nicht auffällig verhalten. Befindet man sich in einem dichter bevölkerten Gebiet kann man es mit einer freundlichen Bitte um Erlaubnis versuchen. Dann dürfte das Wildcampen auch in Deutschland kein Problem sein.

[Foto: ©flickr / Nick Bramhall cc]

22
August
2012

Geocaching – Natur erleben, mal anders5

Geocaching kann auch Synomym zur modernen Schnitzeljagd bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um einen Ausflug ins Grüne, bei dem – wie bei der traditionellen Schnitzeljagd auch – Aufgaben erfüllt werden müssen. Es gibt jedoch ein paar feine Unterschiede beim Geocaching, die ich folgend mal aufführen möchte.

GPS-Schnitzeljagd

Das wesentliche Merkmal des Geocoaching ist die Notwendigkeit eines GPS-Empfängers zur Findung der Verstecke, wo sich letzendlich die sogenannten Coaches befinden. Coach bedeutet soviel wie geheimes Lager. Diese werden seit den 1980er Jahren von Geocoachin begeisterten weltweit verbreitet und die geographischen Koordinaten dann ins Internet gestellt. Jede Person mit einem GPS-Empfänger kann sich somit auf die Suche eines oder mehrerer solcher Coaches begeben. Daraus ergibt sich eine tolle Möglichkeit mal auf eine andere Art und Weise die Natur zu genießen und eine Geocaching Aktion wird bald zur aufregenden Wandertour

Coaches

Die Coaches können verschiedener Art sein. Die typischen bestehen aus einer wetterfesten Box (meistaus Plastik), welche eine Botschaft oder teilweise auch einen Gegenstand enthalten kann. Es gibt auch sogenannten Nano-Coaches, die sehr klein sind und schwerer zu finden sind. Andere wiederum haben die größe eines Fotofilms, einer Pausenbrotbox und es gibt auch größere, die massiv wie ein Tresor sein können. Letztendlich brauch man sich aber keine Sorgen um die Größe des Coaches machen, denn die Geokoordinaten geben ganz exakt an, wo sich der Coach befindet und etwas Spannendes wird sowieso meistens im Inhalt sein.

Wie betreibe ich am besten Geocoaching?

Zum Geocoaching braucht es nicht viel. An erster Stelle ist ein GPS-Empfänger von Nöten, viele neue Handys haben jedoch einen oder man kann sich eine App runterladen. Neben der typischen Wanderausrüstung und Proviant braucht es dann nur noch die Koordinaten. Diese sind wie gesagt in Listen im Internet zu finden und nach Regionen sortiert. Weltweit gibt es knapp 2 Millionen Coach-Koordinaten, in Deutschland sind es etwas 200.000, davon die meisten in NRW, Hamburg und Berlin.

Ich werde mich demnächst auf die Suche von Coaches begeben und lade alle Naturbegeisterten und Experimentierfreudigen Wanderer ein, sich ebenfalls mit Geocoaching auseinanderzusetzen.

[Foto: ©flickr / US Army Environmental Command cc]

3
August
2012

Kaffee beim Campen4

Wie komme ich in den Kaffeegenuß, wenn ich Campen bin? Hier ein paar Tipps, um auch unterwegs nicht auf den morgentlichen Kaffee verzichten zu müssen und dies in verschiedenen Ausführungen.

Eins ist klar, die teure und edle Espressomaschine wird beim Campingurlaub wohl definitiv zu Hause bleiben müssen und ein Straßencafé wird es in der brandenburgischen Uckermark oder in den Alpen (wo man ja auch neben Campen auch wunderbar wandern kann) nicht finden. Und trotzdem, was gibt es schöneneres, als beim Aufstehen den Duft von Kaffee zu geneßen und sich auf einen weiteren schönen Urlaubstag zu freuen?

kaffee camping

Dazu ein paar Tipps:

Die einfachste Variante wäre ein Glas Instantkaffee aus dem Supermarkt mit ins Gepäck zu schmeissen und mit ein wenig heißem Wasser kommt man schnellstens zu einer Tasse Kaffee. Leider runzeln nicht wenige beim Erwähnen des Wortes Instantkaffee die Stirn, dies nicht zu unrecht. Der Geschmack ist nun mal nicht das, was man sich unter Kaffee vorstellt und wird einem den Tag eher trüb, wie die Brühe selbst, färben.

Deshalb zum zweiten Tipp:

Esspressopulver (200-250 Gramm werden wohl ausreichen) und Herdkanne (auch als Cafetera bekannt) mitnehmen. Ein Gaskocher wird man sicherlich auch mit dabei haben, denn nicht nur von Powerriegeln oder Wurststulle lebt der campende Mensch. In Blitzgeschwindigkeit kommt man durch diese drei Utensilien an einen durchaus genießbaren Espresso, der sowohl vom Duft als auch vom Geschmack stimmen wird.

Kaffee beim Campen Tipp Nummer 3:

Es gibt in einigen gut sortierten Campingzubehör Läden auch Dosenkaffee. Erstaunlich aber war, die Dose erhitzt sich durch Aufreissen des Dosenbodens von selbst und… naja, ähnlich wie bei Variante 1 lässt der Geschmack einiges zu Wünschen übrig, aber schlimmer wäre gar nicht an Kaffee zu kommen. Für die absoluten Kaffee-Süchtigen auf jeden Fall eine Möglichkeit.

Persönliches Fazit: Die Variante 2 mit der Herdkanne ist mein Favorit, geht übrigens auch mit einer robusten Glaskanne.

[Foto: ©flickr / lumachrome cc]

24
Juli
2012

Wie mache ich ein richtiges Lagerfeuer?5

Hallo,

nachdem hier bereits viel darüber geschrieben wurde was man alles benötigt zum Wandern möchte ich nun mal darüber schreiben wie man ein richtiges Lagerfeuer macht. Denn zu einem richtigen Wanderausflug mit Übernachtung gehört ein Lagerfeuer einfach dazu. ;)

Lagerfeuer

Zum einen um eine gewisse Romantik aufkommen zu lassen und zum anderen um sich aufwärmen zu können. Die Gesetzgebung ist bei dieser Thematik nicht ganz eindeutig. Auf der einen Seite ist es Privatleuten gestattet ein Feuer zu machen, dennoch ist die Frage auch immer wo und wie ich es mache. Daher sollte ein Lagerfeuer immer gut vorbereitet sein. Dazu nun ein paar Tipps um etwaigen Schäden vorzubeugen.

Wie bereite ich richtig eine Feuerstelle vor?

Die oberste Priorität einer Feuerstelle ist die Eindämmbarkeit des Feuers, daher muss diese sehr gut vorbereitet sein.

  1. Zunächst muss eine Grube ausgehoben werden, welche 20 bis 30 Zentimeter tief sein sollte und genug Platz aufweisen muss für das Feuer. Jedoch darf der Feuerplatz max. drei Quadratmeter bemessen, denn ansonsten wäre die Feuerstelle zu groß und nicht mehr überwachbar.
  2. Anschließend sollten sie einen schützenden Wall aus Steinen um die Feuerstelle legen. Das ist die Grundvoraussetzung für die Erlaubnis eines Feuers. Der Schutzwall sollte etwas 15 cm hoch sein und eine geeignete Stabilität aufweisen. Denn ein Zusammenbrechen des Walls wäre fatal.
  3. Um zu verhindern, dass die Glut zwischen den Ritzen der Steine sich einen Weg sucht sollten diese entweder mit Erde oder Sand aufgefüllt werden.

Was muss nun noch beachtet werden bei einem Lagerfeuer?

  • Ob nun wirklich ein Feuer gemacht werden darf ist aber auch immer noch abhängig von der Wahl des Standortes. Auf sandigen und lehmigen Böden spricht grundsätzlich nichts dagegen ein Feuer zu machen. Jedoch auf Moorböden und Heiden sollte darauf verzichtet werden, da auf diesen Böden Brände unterirdisch ausweiten können.
  • Sofern ein Feuer entzündet wird müssen immer Löschmittel wie Wasser oder Sand zugegen sein um eine sofortige Löschung gewährleisten zu können. Des Weiteren muss immer eine volljährige Aussichtsperson anwesend sein, die ständig ein Auge auf das Feuer hat.
  • Achten Sie darauf was sich in der näheren Umgebung des Feuers befindet. Es sollte keine getrockneten Gräser oder hohe Büsche vorzufinden sein, da die reine Hitze aber auch ein Funkenflug auf diese übergehen können und somit größere Brände auslösen können.
  • Auch zu Gebäuden sollte ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Wenn Gebäude aus Baustoffen wie Holz und Stroh bestehen sollten mindestens 50 Meter eingehalten werden. Waldstücke sollten wiederum mindestens 200 Meter entfernt vom Feuer sein.
  • Auch dem Wetter sollte die Aufmerksamkeit gewidmet werden. Innerhalb von Trockenperioden und starken Winden sollten Sie verzichten ein Lagerfeuer zu entzünden. Behörden können bei solchen Wetterlagen auch ein Feuerverbot aussprechen. Daher sollte man sich immer schon im Voraus informieren, ob ein Lagerfeuer möglich ist.
  • Ein Feuer zu entzünden ist auch nur gestattet, wenn man einzig und allein trockenes und naturbelassenes Gehölz zum Verbrennen nutzt. Nur in Ausnahmefällen ist auch das Abrennen von Laub zugelassen.

Zum Abschluss nun noch ein total romantisches Lagerfeuerlied für euch ;)

Bye

[IMG © flickr / sebastianmichalke cc]

1
Juli
2012

Wandern mit Kindern | Worauf achten?5

Wer mit Kindern wandern geht, muss dem Wander-Nachwuchs einiges bieten. Statt den Fokus auf Leistung zu legen, stehen Spaß, genügend Pausen und eine abwechslungsreiche Wanderstrecke auf dem Programm.

Bei Wanderungen mit Kindern sollte die Strecke so gewählt werden, dass ausreichend Möglichkeiten zum Abkürzen bestehen. Vor allem wenn man erstmals mit Kindern zum Wandern geht. So ist man bei schmerzenden Füßen, Müdigkeit oder auch aufkommender Lustlosigkeit gut gewappnet. Sollten die Kinder zum Ende der Wanderroute noch Lust und Spaß auf eine kleine Fortsetzung haben, sollte man die Planung so gemacht haben, dass sich noch eine kleine Schleife anhängen lässt.

Wandern mit Kindern: Viel Zeit einplanen

Ein wichtiges Kriterium ist auch der Zeit-Aspekt. Kinderwanderungen dauern erfahrungsgemäß länger, was nicht immer nur an den körperlichen Voraussetzungen liegt, sondern auch mit der Tatsache begründet werden kann, dass die Kinder im Wald, den verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder auf dem Gipfel immer etwas zum entdecken und untersuchen finden. Daher ausreichend Zeit einplanen.

Kinderwanderungen: Tipps zur Streckenwahl

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27
Juni
2012

Wanderschuhe: Tipps für die Schuhe beim Wandern und Trekking1

Wer sich für eine längere Wandertour durch die Natur entscheidet, sollte nicht nur auf die schöne Umgebung, Aussicht oder Strecke achten. Denn bereits im Vorfeld gilt es, die passende Ausrüstung für das Wandern zu wählen. Das betrifft neben der richtigen Bekleidung vor allem auch das Schuhwerk. Daher die Frage: Trekkingschuhe oder Wanderschuhe?

Für aktive Wanderer ist das Marschieren über Stock und Stein an der frischen Luft das beste Mittel, um vom Alltagsstress abzuschalten und den Kopf wieder frei zu bekommen. Zudem tut man der Gesundheit etwas Gutes. Doch auch immer mehr Hobby-Wanderer entscheiden sich im Urlaub oder an einem sonnigen Wochenende für einen Ausflug in die Natur zu Fuß. Dabei bietet Deutschland als tolles Wanderland zahlreiche wunderschöne Wanderrouten, die es in allen Regionen und verschiedensten Schwierigkeitsgraden gibt.

Die richtigen Wanderschuhe finden  Read the rest of this entry »

14
Juni
2012

Geocoaching | die moderne Schatzsuche mir GPS Gerät2

Eine Schnitzeljagd ist durchaus als eine etwas spannendere, actionreichere Variante des Wanderns zu sehen. Doch heutzutage hat auch bei der Schnitzeljagd die Technik längst eingehalten. Und es funktioniert. Die Begeisterung an der Schnitzeljagd mit GPS Geräten – auch Geocaoching genannt – ist enorm. Im Folgenden ein paar Tipps für die moderne Schatzsuche, bei der Aufregung garantiert ist.

Das Prinzip der Schnitzeljagd ist bei der modernen Variante gleichgeblieben. Doch jetzt weisen nicht mehr kleine Pfeile aus Ästen oder Kreidestriche den Weg, sondern geografische Koordinaten, die in ein GPS-Gerät eingegeben werden und die Schatzjäger auf die richtige Fährte führen. Read the rest of this entry »

29
Mai
2012

Barfußwandern als Trend | FKK für die Füße2

Mit nackten Füßen Wandern? Was sich erst Mal nach einer schmerzlichen Erfahrung anhört, erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Denn das Barfußwandern liegt voll im Trend und immer mehr Wanderfreunde entdecken diese etwas andere FKK-Art für sich. Nicht überraschend, denn beim Barfußwandern wird man die Umwelt viel intensiver wahrnehmen und kommt zudem in den Genuss einiger gesundheitlichen Vorteile.

Auf das richtige Schuhwerk kommt es an! Eine der wichtigsten Grundregeln beim Wandern. Doch diese Grundregel, die viele Wanderfreunde schon ihr ganzes Leben verfolgen, wird beim Barfußwandern wortwörtlich mit den (nackten) Füßen getreten. Denn hier wird bewusst auf robuste Wanderschuhe verzichtet.

Was zeichnet Barfußwandern aus?

Doch keine Angst, natürlich gibt es spezielle Wanderrouten, auf denen man „unten ohne“ laufen kann. So muss man sich nicht vor spitzen Steinen oder dergleichen fürchten. Die Anzahl der sogenannten Barfußpfade wächst rasant und ähnlich vielfältig wie das Angebot dieser Wander-Locations sind auch die Wanderpfade. Read the rest of this entry »

20
Mai
2012

Wandern bei Hitze | Was beachten?1

Wer es beim Wandern extrem mag, scheut sich auch nicht vor großer Hitze. Für viele sind Hitze oder auch Wildnis erst der richtige Antrieb, um seinen Körper mit Extremsituationen zu konfrontieren. Doch auch weniger erfahrene Wanderer begeben sich angesichts strahlenden Sonnenschein auf Wanderungen, unterschätzen dabei aber oftmals die Risiken, die durch große Hitze lauern. Folgende Tipps sind daher für alle Wanderungen bei Hitze sehr empfehlenswert.

Wer in heißen Regionen zum Wandern unterwegs ist, sollte den Beginn seiner Wanderung möglichst in den frühen Morgen verlegen oder alternativ auf den späten Nachmittag und kühlere Temperaturen warten. Denn gerade im Sommer sind in vielen Wanderregionen Temperaturen über 30 Grad am Vormittag häufig anzutreffen. Doch das Wandern am frühen Morgen oder abends hat neben den angenehmeren Temperaturen noch einen weiteren Vorteil: die Chance Tiere in freier Wildbahn zu beobachten ist wesentlich größer, da Tiere die Mittagshitze meiden.

Wandern bei Hitze: richtige Wandertour wählen

Jeder weiß selbst am besten, wie es um den eigenen Fitnessstand steht. Doch wer in heißen Gefilden unterwegs ist, sollte bedenken, dass mehrstündige Wandertouren bei heißen Temperaturen alles andere als Spaziergang ist. Am besten sollte man sich Wanderrouten aussuchen, die ausreichend Schatten bieten und deren Länge und Schwierigkeitsgrad den Temperaturen angemessen ist. Read the rest of this entry »

13
Mai
2012

Schlafsack | Tipps für die perfekte Schlafsackpflege0

Ein richtiger guter Schlafsack ist teuer. Allein deswegen dürften die meisten Outdoor-Fans Interesse daran haben, dass man den Schlafsack möglichst lange nutzt. Die richtige Pflege ist für eine lange Lebensdauer dieser Outdoor-Ausrüstung unentbehrlich. Doch welche Tipps gibt es beim Schlafsack pflegen zu beachten?

Um die Lebensdauer seines Schlafsacks – egal ob Kunstfaserschlafsack oder Daunenschlafsack – zu verlängern, empfehlen sich ein paar einfache Tipps und Tricks bei der Pflege.

Schlafsack richtig aufbewahren

Das A und O ist die Aufbewahrung des Schlafsacks. Dieser sollte nie lange Zeit im zusammengerollten Zustand im Aufbewahrungsbeutel platziert werden. Für den Transport sind solche Beutel zwar enorm praktisch, doch die Innenfüllung leidet. Durch das Zusammenpressen kann diese nicht mehr richtig belüftet werden bzw. atmen, was sich besonders bei eingedrungener Nässe und Feuchtigkeit negativ auswirkt und zu Schimmel führt. Wer seinen Schlafsack längere Zeit nicht braucht, sollten diesen daher besser in einem großen Stoffbeutel oder auch Kopfkissenbezug aufbewahren.

Schlafsack richtig waschen: Was ist zu beachten? Read the rest of this entry »